„An Opfer sollte dauerhaft erinnert werden“ – Eigentümer des Waldfriedhofs bekennt sich zu Gedenken

Vor einem Jahr wurden Gebeine auf dem ehemaligen Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiterfriedhof gefunden. Der Verdacht besteht, dass dort nach wie vor Menschen anonym verscharrt sind. (s. auch hier.)

Die MAZ hat den Besitzer des Grundstücks zu seinen Plänen interviewt. Auf die Frage, ob er die Einrichtung einer Gedenkstätte unterstützen würde, bekennt er sich erfreulich deutlich:

„Ja, selbstverständlich. Wir betreiben dort Forstwirtschaft, aber für den wirtschaftlichen Gesamtbetrieb ist die Fläche nicht von Bedeutung. Die Gedenkstätte war jahrzehntelang
weitgehend in Vergessenheit geraten. Ich finde, sie darf nicht erneut vergessen werden. An die Opfer sollte dauerhaft erinnert werden.“

Der Ball liegt also bei der Kommune, die nach dem Kriegsgräbergesetz für die Einrichtung von Gräbern für Kriegs- und NS-Opfer zuständig ist.

Der Artikel findet sich hier, ist aber mit einer Paywall versehen.