Untersuchung mit Bodenradar zeigt große Zahl mutmaßlicher Gräber

Seit längerem besteht der Verdacht, dass in dem Waldstück auf dem Gelände des früheren Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeitendenfriedhofs an der Autobahn nach wie vor Gebeine liegen.

Untersuchungen haben diesen Verdacht erhärtet. Darüber berichtet die MAZ am 24.09.2026.

Sie zitiert Bürgermeister Andreas Igel mit der Aussage, dass auf dem Kriegsopferfriedhof noch so viele Opfer liegen, „dass wir kaum eine Umbettung vornehmen können“. Er sagt:
„Es gibt aber kaum einen Zweifel daran, dass wir das Gelände unter Schutz stellen müssen. Anschließend werden wir dort eine dauerhafte Gedenkstätte einrichten“.

Der AK Zwangsarbeit gedenken begrüßt das Bekenntnis der Stadt zur Einrichtung eines würdigen Gedenkorts. Der Arbeitskreis und andere Initiativen wie der Geschichtsverein hatte diesen Schritt in der Vergangenheit gefordert.