Brandenburg aktuell vom RBB berichtete in der Ausgabe vom 03.01.2026 über die mutmaßlich nicht bestatteten Verstorbenen auf dem Kriegsgefangenen- & Zwangsarbeit:innenfriedhof in Ludwigsfelde.
Kategorie: In der Presse
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MAZ berichtet über Zwangsarbeitsfriedhof
Die Märkische Allgemeine berichtet über ein Schreiben der Landrätin Kornelia Wehlan an Landtagsabgeordneten Danny Eichelbaum zur Einschätzung der Behörden über die Zuständigkeiten für die Feststellung und Erhaltung des ehemaligen Kriegsgefangenen- und Zwangsarbeiter:innenfriedhofs an der A100.
Landkreis und Stadt seien noch im August 2023 zu der Schlussfolgerung gelangt, dass es keinen Handlungsbedarf gebe, um Sondierungsmaßnahmen durchzuführen. Der Fund der Gebeine im vergangenen Sommer (s. dazu die Pressemitteilung des AK Zwangsarbeit gedenken) habe nun dazu geführt, dass die zuständigen Stellen aktiv geworden seien. Die Zuständigkeit hierfür liege bei der Stadt Ludwigsfelde.
Gleichzeitig stellt der Beitrag fest, dass oberflächlich Gebeine zu finden seien. Aus Sicht des Arbeitskreises sollte schnellstmöglich eine Sicherung des Geländes veranlasst werden.
Der ganze Artikel findet sich hier.
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Zwangsarbeit sichtbarer machen
Die MAZ berichtet in der heutigen Ausgabe über den Museumstag und Vorschläge zur Erinnerungsarbeit des AK Zwangsarbeit gedenken.
Der Beitrag befindet sich hier.
Ein eigenen Kurzbericht von der Veranstaltung hier.
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MAZ berichtet: Bergung der toten Zwangsarbeiter stockt
Die MAZ berichtet in der Ausgabe vom 27.20.2025, dass drei Monate nach dem Fund von Gebeinen auf dem früheren Zwangsarbeiter:innenfriedhof noch keine Bergung stattgefunden hat.
Mehr noch: Auf dem Gelände wird inzwischen Baumholz gelagert, was weitere Sondierungen erschweren dürfte.
Laut MAZ sei aktuell weder bei der Stadt Ludwigsfelde noch beim Landkreis Teltow-Fläming jemand auskunftsfähig, wann die Untersuchungen des Friedhofs weitergehen und die Toten möglicherweise umgebettet werden.
Die zuständige Stadt Ludwigsfelde verweist auf die Notwendigkeit „umfassender Prüfungen“ und die notwendige „Einbeziehung unterschiedlicher Verantwortungsträger“.
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Tagesspiegel berichtet über Gebeinsfunde in Ludwigsfelde
In der Ausgabe vom 04.09.2025 sowie online berichtet der Tagesspiegel von den Gebeinsfunden in Ludwigsfelde, die auf ein nach wie vor bestehendes NS-Massengrab hindeuten.
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Vergessene Opfer bei Ludwigsfelde entdeckt: Stadt bestätigt Fund menschlicher Gebeine
In der Ausgabe vom 31.07.2025 berichtet die MAZ über die Funde bei den Sondierungen am früheren Waldfriedhof.
Zum Beitrag: hier.
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MAZ berichtet über Waldfriedhof
Auf dem eingeebneten früheren Waldfriedhof nahe dem Ludwigsfelder Westverbinder wurden neben Kriegsgefangenen auch KZ-Häftlingen und Zwangsarbeiterinnen bestattet oder häufig eher verscharrt. Es gibt begründete Zweifel, ob alle Toten umgebettet wurden.
Die Märkische Allgemeine berichtet hier über das Thema.
Zu einem würdigen Gedenken an die in Ludwigsfelde gestorbenen und ermordeten Zwangsarbeiter*innen gehört, dass nicht bestattete Tote würdig begraben werden.
