Ab 1940/41 richteten Deutsche Reichsbahn und Organisation Todt (OT) ein Eisenlager auf der gegenüberliegenden Gleisseite des Bahnhofes ein. Die OT war eine NS-Bauorganisation, die zahlreiche Zwangsarbeitende, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene zum Bau u.a. von Rüstungsanlagen einsetzte.
Im Eisenlager wurden ca. 100 polnische Zivilarbeiter eingesetzt, die in drei Baracken an der Alten Poststraße lebten.
Quelle: Henry Tober – Zur Geschichte und Gegenwart des Ludwigsfelder Industriegeländes in Heimatkalender für den Kreis Zossen 1979 S. 42.
Den Hinweis auf das uns bis dato unbekannte Lager und die Quelle verdanken wir Andreas Heinze sowie Mario Stutzki (Geschichtsverein Ludwigsfelde)

